SATZUNG DES  WARSTEINER TENNISPARKS

 

  • §1: Name, Sitz

Der im Jahre 1986 gegründete Verein führt den Namen “Warsteiner Tennispark“ ‚ nach erfolgter Eintragung, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz „e.V.“. Die Eintragung soll beim Amtsgericht Warstein erfolgen. Der Sitz des Vereins ist Warstein. Der Verein ist Mitglied im Westfälischen Tennisverband.

  • §2: Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissports und der sportlichen Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Betreibung von Tennisanlagen und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen einschließlich sportlicher Jugendpflege.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der
Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassistisch neutral. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.

  • §3: Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  • §4: Vereinsämter

Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, können ein hauptamtlicher Geschäftsführer oder Hilfspersonal für Büro- und Sportanlagen bestellt werden.

  • §5: Mitglieder

Der Verein besteht aus

  1. ordentlichen aktiven Mitgliedern
  2. außerordentlichen aktiven Mitgliedern
  3. passiven Mitgliedern
  4. Ehrenmitgliedern

Außerordentliche aktive Mitglieder sind

  1. Kinder, die bei Beginn des Geschäftsjahres das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  2. Jugendliche, die bei Beginn des Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Alle anderen aktiven Mitglieder sind ordentliche Mitglieder.

  • §6: Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die in unbe­scholtenem Rufe steht.

Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem dafür besonders vor­gesehenen Vordruck schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer (ihres) gesetzlichen Vertreter (s) nachweisen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe öffentlich bekanntzugeben.

  • §7: Aufnahmefolgen

Mit der Aufnahme durch den Vorstand beginnt die Mitgliedschaft. Mit der Aufnahme wird die von der Mitgliederversammlung bestimmte

Aufnahmegebühr fällig. Jedes neue Mitglied erhält auf Wunsch ein Exemplar der Satzung. Es verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung.

  • §8: Rechte der Mitglieder

Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und den von den Vereinsorganen erfaßten Beschlüssen und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veran­staltungen des Vereins teilzunehmen. Den passiven Mitgliedern steht jedoch das Recht, auf den Tennisplätzen zu spielen, nicht zu.

Alle Mitglieder genießen im übrigen alle Rechte, die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins, ergeben. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung nach Vollendung des 16. Lebensjahres. Die jugendlichen Mitglieder nach Vollendung des 10. Lebensjahres haben das Recht, an der Mitgliederversammlung als Zuhörer teilzunehmen. Die außerordentlichen aktiven Mitglieder haben Anspruch auf ermäßigte Beitragszahlung. Ehren- Mitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes, sie sind von der Beitragszahlung befreit.

  • §9: Pflichten der Mitglieder

Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins sich ergebenden Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.

Die Mitglieder sind zur Befolgung der von den Vereinsorganen gefaßten Beschlüsse und Anordnungen verpflichtet. Dies gilt insbesondere auf den Spielplätzen. Die Platz- und Spielordnung ist einzuhalten. Sämtliche Mitglieder mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind zur Bei­tragszahlung verpflichtet.

  • §10: Beitrag

Alle ordentlichen und außerordentlichen aktiven und passiven Mitglieder haben Jahresbeiträge zu zahlen. Neuaufgenommene Mitglieder zahlen mit dem 1.Beitrag eine Aufnahmegebühr (§ 7).

Die Höhe und den Zeitpunkt der Fälligkeit des Jahresbeitrages sowie die Höhe der Aufnahmegebühr setzt die Mitgliederversammlung fest. Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden schriftlich gemahnt. Nach erfolgloser Mahnung können sie nach § 12 ausgeschlossen werden.

Der Vorstand kann unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die Zahlung der Aufnahmegebühr und der Beiträge stunden, in besonderen Fällen auch ganz oder teilweise erlassen.

  • §11: Austritt

Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung an den Vorstand zum Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung muß dem Vorstand spätestens zum 30. September vorliegen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

  • §12: Ausschluß

Durch Beschluß des Vorstandes, von dem mindestens 2/3 anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wich­tiger Grund vorliegt.

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

  1. a) grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnung der Vereinsorgane
  2. b) schwere Schädigungen des Ansehens des Vereins
  3. unehrenhaftes Verhalten innerhalb des Vereins
  4. Nichtzahlung des Beitrages nach einmaliger schriftlicher Mahnung (§ 10) Vor der Beschlußfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

Der Ausschluß ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Gegen den Beschluß des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

Während die Mitgliedschaft ruht, ist das Mitglied von sämtlichen Rechten eines Vereinsmitgliedes ausgeschlossen. Im Falle der Berufung gegen den Ausschluß beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

  • §13: Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

  1. der geschäftsführende Vorstand
  2. der erweiterte Vorstand
  3. die Mitgliederversammlung

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand. Der 1. Vorsitzende hat Alleinvertretungsbefugnis. Von den übrigen Mit­gliedern des geschäftsführenden Vorstandes vertreten je 2 Mitglieder den Verein gemeinschaftlich.

  • §14: Der geschäftsführende Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem

  1. 1.Vorsitzenden
  2. 2.Vorsitzenden
  3. Kassenwart
  4. Geschäftsführer
  • §15: Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand

Sportwart

Platz- und Gerätewart

Jugendwart

2 Beisitzern

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in offener oder auf Wunsch geheimer, schriftlicher Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstan­des werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Sportwart, der Platz- und Gerätewart, der Jugendwart und die beiden Beisitzer werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so wird der Nachfolger in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.

  • §16: Vorstandssitzungen

Vorstandssitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen oder wenn eine Einberufung von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern unter Angabe von Gründen verlangt wird. Der Vorstand ist Rahmens seiner Geschäftsführung beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen sind und mindestens 3 der Mitglieder anwesend sind.

Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.

  • §17: Kassenwart

Der Kassenwart hat die Kassengeschäfte zu erledigen. Er hat mit Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den Kassenprüfern vorzulegen.

  • §18: Geschäftsführer

Der Geschäftsführer besorgt den Schriftverkehr und die Protokollführung in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.

Protokolle muß er gemeinsam mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden unterzeichnen.

  • §19: Sportwart

Dem Sportwart unterliegt die Leitung des gesamten sportlichen Betriebes.

  • §20: Platz- und Gerätewart

Der Platz- und Gerätewart hat die Instandhaltung und Wartung der Plätze und Geräte sowie sämtlicher Außenanlagen zu überwachen.

  • §21: Jugendwart

Dem Jugendwart unterstehen die jugendlichen Mitglieder. Er hat ihre besonderen Interessen dem Vorstand gegenüber zu vertreten.

  • §22: Beisitzer

Zwei Beisitzer wirken im Vorstand mit. Sie sollen zu allen nicht besonders erwähnten Aufgaben herangezogen werden

  • §23: Ordentliche Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins. Eine ordentliche Mitgliederversammlung muß mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Sie soll im 1. Quartal des Jahres stattfinden.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung muß schriftlich durch den 1. Vorsitzenden oder ein anders Vorstandsmitglied mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin mit Aushang in den Vereinsschaukästen er­folgen. Sie muß die Tagesordnung enthalten.

Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Geschäftsführenden Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzu­reichen. Für Beschlüsse der Mitgliederversammlung gilt die Form des § 18.

  • §24: Inhalt der Tagesordnung

Die Tagesordnung muß enthalten:

  1. a) Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das vergangene Geschäftsjahr
  2. b) Beschlußfassung über den Haushaltsplan des Vereins
  3. c) Festsetzung von Fälligkeit und Höhe der Aufnahmegebühren, der Jahresbeiträge und einer etwaigen Umlage
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Wahl des neuen Vorstandes und der Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung beschließt außerdem über Satzungsänderungen.

  • §25: Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

Sofern das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes bestimmen, erfolgt die Beschlußfassung mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimm- berechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist

eine Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich. Für die Auflösung des Vereins ist Stimmenmehrheit von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.

  • §26: Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederver­sammlung einberufen.

Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/3 aller stimmberechtigten Mitglieder muß der Vorstand unter Angabe der Tagesordnung eine Mit­gliederversammlung einberufen.

Zwischen dem Tage der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens 2 Wochen und höchstens 4 Wochen liegen.

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

  • §27: Kassenprüfer

Die Kasse des Vereins wird nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres von 2 von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern geprüft. Die Kassenprüfer, die für die Dauer von 1 Jahr gewählt werden, dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie haben der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht vorzulegen und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes.

  • §28: Ausschüsse

Der Vorstand ist berechtigt, zu einer Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse einzusetzen.

  • §29: Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die sonstige Beschlüsse nicht faßt.

Zur Beschlußfassung bedarf es der Ankündigung durch eingeschriebenen Brief an alle erreichbaren stimmberechtigten Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von einem Monat. § 25 ist zu beachten.

Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Kassenwart und der Geschäftsführer zu Liquidatoren bestellt. Ihre Rechte und Pflichten richten sich nach §§ 47 ff BGB. Bei der Auflösung des Vereins sowie bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Warstein mit der Zweckbestimmung, daß dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich steuerbegünstigten Zwecken, und zwar zur Förderung des Sports, ver­wendet werden muß.

Der 1. Vorsitzende hat die Auflösung des Vereins beim Vereinsregister beim Amtsgericht Warstein anzumelden.

  • §30: Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 9. April 1986 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereins- register beim Amtsgericht in Warstein eingetragen ist.


Drucken